Aktuelle Themen
Freilicht-Theater in 2 Akten von Hans-Peter Zeller

Lena, Sebastian und Kaspar auf einer Reise in die Vergangenheit.
Eschbach im Jahre 1780. Alltag für die
Bewohner von Eschbach. Die Bauern
bearbeiten ihre Felder und Äcker, die
Bäuerinnen halten Haus und Hof zusammen
und bringen ihren meist spärlichen Ertrag der
Ernte auf den Markt.
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Eine Wanderung in die Vergangenheit
Text: Monika Rombach, Fotos: Anton Schuler
Rund 70 "Jubiläumswanderer" waren mit Eschbachs Ortsvorsteher Bernhard Schuler unterwegs und erlebten Natur und Kultur.
„Diese Wanderung in Eschbach war einfach Natur und Kultur pur!“, staunten und freuten sich Vorsitzende Lizzy Rees vom Schwarzwaldverein Kirchzarten-Dreisamtal, Wanderwart Albert Schneider und Eschbachs Ortsvorsteher Bernhard Schuler mit allen Teilnehmern über die gelungene Veranstaltung im Maigrün.
Das Thema „900 Jahre Eschbach“ aus dem Naturblickwinkel des Wanderers wahrzunehmen, lockte rund 70 Teilnehmer zum Treffpunkt Schule Eschbach.
An die Alte Jacobuskapelle (bis 1558) erinnert bis heute der historische Torbogen als Bauzeuge. Dort begrüßte Wanderführer Bernhard Schuler seine aufmerksamen und wissbegierigen Wegbegleiter. Beim Hochbehälter der ehemaligen Wasserversorgung Hintereschbachs erinnerte Bernhard Schuler an das Besitzerrecht des Klosters St. Peter an den gesamten dortigen Höfen. „Bis heute wurde kein einziger der teils schwierig zu bewirtschaftenden Höfe aufgegeben“, berichtete er stolz. Dazu trug der Einsatz der Ortsverwaltung Eschbach zur Versorgung der Höfe mit Zufahrten nicht unerheblich bei.
Mitten durch den Wald führte der ansteigende Weg zum Treffpunkt Zipfeljockenhof. Stephan Gutzweiler, Oberforstrat Gerrit Müller und der ehemalige, fast 20 Jahre tätige Gebietsförster Willi Decker, hatten die Gelegenheit, über die Bewirtschaftung des Waldes zu sprechen. Eine beschwerliche Aufgabe bis heute, trotz moderner Errungenschaften an Arbeitsgeräten.
Auf dem Zipfeljockenhof mit der 1984 erbauten Marienkapelle hießen Franz Fräßle und Familie die große Wandergruppe willkommen.


„Uns wurde ein schmackhaftes Bauernvesper aus eigener Produktion serviert. Mit Speck, Wurst, Bauernbrot, Most, Schnäpsle und Honig fehlte es an nichts“, war von den gehfreudigen Gästen zu erfahren.


Eingedenk des langen Rückweges griffen sie freudig zu. Der führte zunächst in Hintereschbach am „Pfisterhäusle“ vorbei; Wacholderheide ist die landwirtschaftliche Besonderheit dieses Hofes, worüber der Naturschutzbeauftragte im Forst des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald informierte. Samt jahrhundertealten Steinriegeln, seltenen Pflanzen und Reptilien.
Beim nächsten Halt, der Klingeledobel-Hütte, amüsierten sich die fleißigen Wanderer einmal mehr über den „Seppli“ in Gestalt Josef Dolds. Diesmal blickte er lausbübisch auf seine Dorfschulzeit in Eschbach zurück.
Und weiter ging es bergab, bis zum Heinyhof mit seiner Säge. Hier, wo einst die Ahnen mit ihren schweren Langholzwagen an- und abfuhren.
Gänzlich ohne Ein- und Ausparkhilfe moderner Automobiltechnik kam es hier auf das Geschick im Umgang der Fuhrleute mit ihren Rossgespannen an.
An der St. Jakobuskirche führten die Stufen hinauf. „Dort erlebten wir eine fachkundige Kirchenführung durch Professor Meinrad Walter und ein beeindruckendes vierhändiges Orgelkonzert“, freuten sich die Teilnehmer. „Vorbei am Maierhof, dem historischen Dinghof gingen wir weiter über den Friedhof. Bemerkenswert ist, dass hier auch die Grabstätte der Familie Kageneck ihren Platz gefunden hat“, informierten Lizzy und Gerhard Rees.

Zum Ausklang bewirtete die Jugend des Sportvereins Eschbach 1967 bestens die Gäste in der Mehrzweckhalle Eschbach.
Weitere Bilder der Wanderung des Schwarzwaldvereins findet man in der Galerie.
Der Berlacher ist zurück
- in Eschbach wächst wieder Wein
Text: Monika Rombach und Hubert Andris, Fotos: Monika Rombach
Wein aus dem Eschbachtal? – das gab es schon vor 100 Jahren. Geschichtlich überliefert ist die „Berlacher Steillage“.
Zur jüngsten Sitzung des Festausschusses „900 Jahre Eschbach“ funkelte jedenfalls der erste neue Eschbacher Wein in stilvollen Jubiläumsgläschen.
Weinbau wurde in Eschbach bereits im 18. Jahrhundert betrieben, bis Anfang des 20. Jahrhunderts die gefürchtete Reblaus und zwei Sorten Mehltau den Blättern der Eschbacher Rebstöcke den Garaus machten. Die biochemische Reaktion zur Zuckerbildung und dessen Einlagerung in die Trauben war ohne die dabei zerstörten Blätter nicht mehr möglich. Selbst Rebeinkreuzungen mit den "Amerikanern", resistenten Wildrebsorten aus Übersee, konnten nicht verhindern, dass der Weinbau im Dreisamtal, bis auf kleine Reste in Freiburg i Br., aufgegeben wurde.
Genüsslich sürpfelten jetzt aber die Mitglieder des Festausschusses den neu entstandenen Eschbacher Wein, einen Rotwein aus im Herbst 2011 gelesenen Blauen Spätburgundertrauben – ein gelungenes Produkt der siebenköpfigen Gemeinschaft ehemaliger Eschbacher Jugendlicher. Heute nennen sie sich "Eschbacher Winzer" und ernteten viel Lob an diesem Abend. Sie freuen sich über ihr erstes 30-Liter-Fass voll fruchtig-gehaltvollen Weines. Kommerziell vertrieben wird der rare Tropfen nicht.

Mitglieder des Festausschusses 900 Jahre Eschbach und des Vereins Eschbacher Winzer verkosten gemeinsam den Rotwein „Berlacher Steillage 2011“
Der Vereinsvorsitzende Peter Wilsch, Christoph Graf, Rudolf und Erich Schwär, Jacob Kult, Richard Feser und Fritz Schreiber genießen ihre Freizeitbeschäftigung, die sie weiterhin mit dem nötigen Ernst pflegen wollen. Nachforschungen für die Eschbacher Chronik 2012 hatten sie auf die Idee gebracht, zum Jubiläumsjahr einen Wein aus Spätburgunder, Grauburgunder und Gewürztraminer Trauben auszubauen. Erstaunliche 92 Öchslegrad des ersten Jahrgangs – ein Prädikatswein – krönten ihren Einsatz. Gewachsen ist er an der steilen, sonnenverwöhnten Berlacher Südhanglage. Zeit, Kraft und Schweiß kostete deren Bearbeitung.
Ihre ersten Spätburgunder Reben zogen die Hobbywinzer an Metallstützen. "Das ergibt eine größere Oberfläche zu optimaler Sonnenausbeute", erklären sie. Nach historischem Vorbild pflanzten sie inzwischen auch 20 einzeln gesetzte Reben von Grauburgunder und Gewürztraminer an Holzpfosten: "Um Bouquets zu mischen, so wie unsere Vorfahren ihren Wein ausbauten." Wertvolle Hinweise gab dem eingetragenen Verein Bernhard Reichenbach, der Geschäftsführer der Buchholzer Winzergenossenschaft.
Gemarkungsnamen wie "Berlacher Rebberg" mit vier Hektar, ebenso wie im Steurental, und vom "Mooshof" über "Scherles Rebäckerle" bis Eschbach-Obertal erinnern talauf, talab an die alten Rebanpflanzungen. Von 1780 bis 1945 wurde Eschbach als Weinbaugemeinde in den Akten geführt. Landwirte waren damals Selbstversorger. Fast jeder Hof mit sonnigen Lagen legte sich Reben zu.
„Mit dem eigenen Hauswein erhielten sie auch leichter Knechte als mit saurem Apfelmost“, schmunzelte Christoph Graf. Bodenproben ermittelten in den Eschbacher Steillagen denselben mineralreichen Gneisboden wie am Glottertäler Eichberg. Ende des 19. Jahrhunderts verschaffte der von Dichter Viktor von Scheffel bevorzugte "Glottertäler" ihm als "Scheffelwein" seinen guten Ruf.
„Drei Küferhäusle gab es einst in Eschbach“, steht in Christoph Grafs 1977 verfasster Arbeit über Eschbach zu lesen. Ausgeschenkt wurde der Wein in den Wirtshäusern. Für den „Rindsfuß-Wirt“ aus Kirchzarten (heute „Hotel Fortuna“) der beste Grund, 1840 den Berlachenhof samt den Rebhängen zu erwerben.
Rückblick auf zurückliegende Veranstaltungen
Namen sind nicht Schall und Rauch
Text: Christian John, Bearb.: W. H. Baumann, Fotos: Toni Schuler
Namensforscher Professor Kunze aus Freiburg i. Br. referierte am 31. März in der Eschbacher Halle.
Namen sind spannend. Prof. Konrad Kunze erläuterte im Rahmen des Festjahres zum 900-jährigen Bestehen Eschbachs die Bedeutung heutiger Familiennamen.
Rund 200 Besucher lauschten dem Vortrag des renommierten Namensforschers und Sprachwissenschaftlers, der mit viel Charme und Witz die Bedeutung von Scherers, Schwärs und Rombachs erklärte.
„Familiennamen sind ein Schatz, dessen Wert nicht unterschätzt werden sollte.“ Mit diesen Worten begann Professor Kunze seinen Vortrag und wies darauf hin, dass in Deutschland rund eine Million verschiedener Familiennamen existieren. Unsere Namen sind fast so alt wie die Gemeinde Eschbach. Wo in den Jahrhunderten davor noch allein der Vorname genügte, bedurfte es vor etwa 800 Jahren – durch die stetig wachsenden Städte und Dörfer – einer präziseren Unterscheidungsmöglichkeit und die Familiennamen kamen auf. Kunze gab den Anwesenden mehrere Methoden mit auf den Weg, wie sie (fast) jeden Namen erklären könnten.
Zum einen lassen sich Familiennamen von den (ur)elterlichen Namen ableiten. Die Ketterers sind demnach die Nachfahren einer Katharina, die Jakobs stammen von einem Jakob ab. Lange Namen wurden gerne auch verkürzt. „Wenn jemand mit Nachnamen Wolf heißt, dann war sein Vorfahre kein reißender Wolf, sondern ein halbes Wolfgängle“, scherzte Kunze. Nomen ist eben nicht immer gleich Omen.
Der gängige Nachname Ruf entstand beispielsweise aus der verkürzten Form für Rudolf, die Hugs stammen von einem Hugbert oder Hugwald ab und Dold lässt sich von Bertold herleiten.
Trotz aller modernen Mobilität weiß Kunze, dass 80 Prozent aller Deutschen immer noch dort sitzen, wo sie vor 800 Jahren gesessen haben. Ein Beispiel sei der Name Eschbacher, den es in der Gegend so gut wie gar nicht gäbe. Ein Indiz dafür, dass aus Eschbach wenig Leute abgewandert sind, denn Familiennamen wurden einem beispielsweise gegeben, wenn man seiner Heimat den Rücken kehrte und sich woanders niederließ. Kunze erläuterte, dass der Nachname Blattmann von der Platte bei St. Peter stamme und dass sich diese Plattenmänner vor 800 Jahren in Richtung Glottertal aufgemacht haben mussten.
Kunze überprüfte natürlich auch die benachbarten Orte und kam auf interessante Ergebnisse. „Es hat mich gewundert, aber es müssen vor 800 Jahren auch Leute aus dem schönen Steurental abgehauen sein. Aber weit sind sie nicht gekommen “, erklärte er anhand der etwa 90 Personen mit Namen Steurentaler, die vor allem in Freiburg leben.
Eine weitere Möglichkeit, Familiennamen zu bestimmen, ist der Beruf der Urahnen. Ein Mayer war ein großer Bauer, die Fehrs Fährmänner und ein Kuster war im süddeutschen Raum vor allem für die Kollekte in der Kirche zuständig, erläuterte Kunze mit einem Blick zu Bürgermeister Siegfried Kuster. Zuletzt stellte Konrad Kunze noch Namen vor, die durch charakterliche Eigenheiten oder das Aussehen entstanden. Ein Strobel erhielt seinen Namen wegen seiner vielen Haare, die Lebrechts durch ihren anständigen Lebensstil und die Groß und Langs weil sie eben groß oder lang waren.
Zum Schluss gab’s noch ein Trostpflaster vom Experten: „Ärgern Sie sich nicht, wenn Sie einmal einen Namen vergessen. Bei über einer Million verschiedener Namen darf das schon mal passieren.“
Bilder des Abends gibt es in der Bildergalerie.
Festakt
Text: Monika Rombach, Bearb.: W. H. Baumann, Fotos: Toni Schuler
Am 10. März fand der Festakt zur 900-Jahrfeier in der Halle Eschbach statt.
Der Abend stand ganz im Zeichen der Feierlichkeiten und wurde unter Anderem umrahmt vom Musikverein Eschbach, dem Kinderchor, dem Kirchenchor Eschbach sowie Vertretern von Staat und Kirche.
Des Weiteren konnten wir Gäste aus Eschbach am Hochrhein willkommen heißen.
„Grün ist die Natur, es schlägt die Jahresuhr schon neunhundert Mal, hier im Dreisamtal. Das ist Eschbach, so ist Eschbach. Eschbach, das ist hier – wir singen dir“, erklang vielstimmig vereint von Kirchenchor und Musikverein das „Eschbach-Lied“ nach Text und Melodie von Arne Busch, Realschullehrer, Kirchzarten.
Ortsvorsteher Bernhard Schuler begrüßte gemeinsam mit Bürgermeister Siegfried Kuster die Gäste, darunter auch die Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter und Thomas Dörflinger sowie den Landtagsabgeordneten Reinhold Pix.
Als „Herold“ aus der Ritterzeit bewarb Erhard Weiss in der Ansage auch das Freiluft-Theater.
Stegens stellvertretender Bürgermeister, Professor Siegfried Thiel, begründete als ehrenamtlicher Chronist das Jubiläumsdatum aus der Heimatforschung über das Rotulus San Petrinus und untermauert seinen Vortrag mit weiteren historischen Begriffen wie „Ascelinisbach“ oder „Ritter Diemo von Asschebach“.
Weitere Bilder zum Festakt befinden in der Galerie
Werbetafel
Anläßlich des Festakts wurde auch die Werbetafel „Wir unterstützen die Feierlichkeiten“ im Foyer der Eschbacher Halle aufgehängt.

Schiebeschlage Eschbach
Das diesjährige Schiebeschlage fand am 3. März auf dem Schererberg statt. Speziell zum Jubiläum unserer Ortschaft nahmen auch Veteranen am Scheibenschlagen teil.
Auch zu diesem Thema gibt es viele Bilder in der Galerie.
Z Eschbe boit mer e Holzdurm uf, wu azunde wird. Isch dr Brand riähjg, no solls e guet Johr gä, brännts unriähjg, solls e Hüffe Wätter (Gwitter) gä. Dr erscht Spruch heißt: Schibii, Schibii, iber dr Rhiin soll diä Schiibe sii. Diä Schiibe soll dr heilige Dreifaltigkeit sii! De Spruch hät sich aber ä wäng gändret; s'heißt jetzt Schibi Schibo, wäm soll di Schiebe go? Dä Spruch un goot si it, so gilt si it sait ma in Eschbe nur bi bsundre Schiebe, z. B. bi sällere, wo ma im Schiebemaidle Schlagt, bi de andre Schiebe kann än andre Schiebebue mim Spruch "sud numol si"rette wän ma verschlage hät. Di letscht Schiib schlagt de Schiibevadder un sait Schib Schib, de Rai nab s'Küchlepfännle häät's bei ab im Ankehaafe haut's de Bode nus, jetz isch di aldi Fesnet us. Aber dä grouße Huufe git's immer nuch (bis zu 8 Meter). Am Schiebesundig gän di Buebe dann alli mitänander durch's Eschbedal un kehre bii alle Freund un Göner a, därt dien si dann numol fescht singe un feire. Schiibemaidle git's z Eschbe gnau so viil wie Buebe, vorusgsetzt, s finde alli ä Maidli. De Schiibevadder suecht sich ä Schiebemueder, mitt sellere muss'r dann dä Schiibedanz eröffne. D Schiibemaidle sin aber nur am Samschdigoobe bim Schlage un bim Schiibedanz debi. S Schiibemaidli am Sundig nuch mit si „rumschleipfe“ gilt als ä schand. Z'end isch des Ganzi erscht am Mändig, wenns noch'm Ufrume bi de Schererbiri ä rächt's Veschber git.
„Höfe und Gütchen in Eschbach“
Am Samstag, den 28.Januar 2012 hielten Jakob Kult und Christoph Graf den erste Vortrag im Rahmen der Eschbacher 900 Jahrfeier in der Mehrzweckhalle.
Die Referenten berichteten über „Höfe und Gütchen in Eschbach“, welche die Ortsgeschichte über 850 Jahre fast ausschließlich bestimmt haben.
Landschaft, Besiedlung, sowie auch das politische und kulturelle Leben wurden durch ihre Bewohner geprägt.
Berlachen ist als Eigentum der Falkensteiner sogar älter als 900 Jahre. Dieser Hof war besonders bei Wirtsleuten begehrt, so sind auf dem Berlacherhof im 18. und 19. Jahrhundert die Kirchzartener Wirtsfamilien Volk und Dengler nachweisbar, bevor der Eschbacher Löwenwirt Rombach die besonders guten Weinlagen am Berleck in seinen Besitz bringen konnte.
Die größten Höfe bestehen im hinteren Steurental, die Höfe gehen bis zu den Weißtannenwäldern am Flaunser.
Im Obertal reichen die Hofflächen von der Langeck bis zum Lindenberg, Hintereschbach ist ein großes Gebiet mit vielen herrlichen Ausblicken über das Tal und hat mit seiner Wacholderheide eine landschaftliche Besonderheit.

Auch viele Menschen, die auf den Höfen gelebt haben und heute noch leben wurden im Vortrag gezeigt. Schon Prof. Schili, Freiburg war von den Eschbacher Höfen sehr beeindruckt, drehte beim Hugmichelhof einen Film über das Schwarzwaldbauernhaus und wollte dort ein Bauernhofmuseum einrichten. Doch die Eschbacher Hofbesitzer entschlossen sich für lebendige Landwirtschaft, sodass Schili sein Vorhaben beim von Freiburg entfernteren Vogtsbauernhof in Gutach verwirklichen musste.
Da die Bauernfamilien Selbstversorger waren, wurden sie von Handwerkern unterstützt, die auf kleineren Gütchen wohnten und als Dreher, Wagner, Schreiner, Zimmerer, Maurer, Weber, Metzger, Weinküfer, Krautschneider, Immenschneider, Schuhmacher und Seifenmacher für die Bauernfamilien arbeiteten.
Damit die alte Zeit nicht ganz verloren geht, ist die Rückschau auf 900 Jahre ein Anlass, dass auf den Höfen und Gütchen Werkzeuge und Produkte aus vergangener Zeit in Ehren gehalten werden und auch weiterhin traditionsreiche Spezialitäten hergestellt und erhalten werden.
Vor Beginn der Vorträge würdigte Ortsvorsteher Bernhard Schuler das Engagement von Frau Dr. Herrgesell, die sehr viel zum Gelingen der Höfe-Chronik beigetragen hat, welche in diesem Jahr erscheinen wird.
Weitere Bilder gibt es in der Bildergalerie.
Neujahrsempfang vom 10.1.
Ganz im Zeichen des Jubiläums „900 Jahre Eschbach“ stand der traditionelle Neujahrsempfang der Gemeinde Stegen. Anlässlich dieses außergewöhnlichen Ereignisses waren diesmal nicht nur ausgewählte Gäste, sondern die gesamte Bevölkerung eingeladen. Über 250 Einwohner nutzten die seltene Gelegenheit, um mit Nachbarn, Freunden, Bekannten und Unbekannten in der Eschbacher Halle auf den runden Geburtstag der Teilgemeinde anzustoßen.
Als eines der wichtigsten Ereignisse für die Gemeinde in diesem Jahr wies auch Ortsvorsteher Schuler auf die zahlreichen Veranstaltungen anlässlich des 900jährigen Bestehens von Eschbach hin.

Zum Abschluss des Neujahrsempfanges intonierten gemeinsam Kommunalpolitiker mit dem Kinderchor unter der Leitung von Meinrad Walter eine Hymne auf den runden Geburtstag.
Zudem Empfang gibt es weitere Bilder in der Galerie
Kalender 2012 zu 900 Jahre Eschbach
Der Kalender wurde vom Heimatgeschichtlichen Arbeitskreis Stegen und dem Festausschuss zusammengestellt.
Die einzelnen Bilder des Kalenders haben wir in einer Galerie dargestellt:Kalenderbilder
Programm-Flyer


Programm-Flyer kann als PDF-Datei eingesehen und heruntergeladen werden.
Internet-Sponsoren
Einige Unternehmer haben sich schon entschlossen, die Aktivitäten des Festausschusses als Sponsor zu unterstützen.